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Wären beide Akquisitionen bereits zum 1. Januar 2008 einbezogen worden, wäre der
Umsatz des Konzerns um weitere 52,8 Mio. EUR höher ausgefallen. Diese Pro-forma-Anga-
ben dienen lediglich der Vergleichbarkeit. Sie stellen nicht unbedingt die tatsächlichen
Umsätze dar, die realisiert worden wären, wenn die Unternehmenszusammenschlüsse zum
1. Januar 2008 abgeschlossen gewesen wären, und dienen nicht als Indikator für zukünf-
tige Umsätze.
In der Vergleichsperiode 2007 haben keine Unternehmenszusammenschlüsse stattgefunden.
4 SEGMENTINFORMATION
Zum Zweck der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Produkten und Dienstleistun-
gen in kundenbezogene Geschäftseinheiten (Business Units) organisiert und verfügt über
folgende drei berichtspflichtige Geschäftssegmente:
Trailer Systems
Dieses Segment konzentriert sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Achsensystemen,
Federungssystemen, Königszapfen und Kupplungen, Stützwinden sowie sonstigen Kompo-
nenten für die Trailerindustrie.
Powered Vehicle Systems
Dieses Segment konzentriert sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Komponenten
wie z.B. Sattelkupplungen, Federungssysteme und Schleppachsen für schwere Nutzfahr-
zeuge, die Lkw-, Bus-, Wohnmobil- und Campingfahrzeugindustrie.
Aftermarket
In diesem Segment werden Komponenten vertrieben wie z.B. Ersatzteile für alle vorhande-
nen Systeme für Trailer als auch angetriebene Nutzfahrzeuge sowie bestimmte Spezial-
produkte. Zu den Spezialprodukten zählen agrarwirtschaftliche nicht angetriebene Boden-
belüftungsanlagen, ausgehend von patentiertem Design und Technologie. Diese Produkte
finden Anwendung auf Golf- und Sportplätzen, Weingütern, auf nicht bestelltem Land und
bei Entsorgung von flüssigem landwirtschaftlichem Abfall.
Das Betriebsergebnis der Geschäftseinheiten wird vom Management getrennt überwacht,
um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und um die Ertragskraft
der Einheiten zu bestimmen. Die Entwicklung der Segmente wird anhand des bereinigten
Betriebsergebnisses bewertet. Dabei kann die Ermittlung des Betriebsergebnisses in be-
stimmter Hinsicht vom Konzernabschluss abweichen, da Sondereffekte wie beispielsweise
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte aufgrund der Kauf-
preisallokation (PPA), Wertminderungen Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte,
Kosten im Zusammenhang mit dem IPO und Restrukturierungs- und Integrationskosten nicht
berücksichtigt werden (siehe folgende Tabelle). Die Konzernfinanzierung (einschließlich
Finanzaufwendungen und -erträgen) sowie die Ertragsteuern werden konzerneinheitlich
gesteuert und nicht den einzelnen Geschäftssegmenten zugeordnet. Die Verrechnungs-
preise zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand der marktüblichen Konditionen
unter fremden Dritten ermittelt. Es bestehen keine intersegmentären Umsatzerlöse.