30 Konzernlagebericht >> 26­58 02 >> SAF-HOLLAND 26 >> Konzernlagebericht 60 >> Konzernabschluss 144 >> Weitere Informationen 3. Regulierung: Rechtliche Rahmenbedingungen in den Zielmärkten beeinflussen die Kauf- entscheidungen der Kunden und können als Wachstumstreiber für den Absatz der Gesell- schaft fungieren. So steht weltweit der Trend zur Reduzierung der Emissionen im Fokus der Gesetzgeber, die zu einer stärkeren Nachfrage nach energieeffizienteren und schad- stoffarmen Trucks und Trailern führen kann. So gelten in der Europäischen Union von 2011 an mit der sogenannten Euro-5-Norm bzw. ab 2015 mit der Euro-6-Norm schärfere Emissionsgrenzen. Überdies ist dabei die Entwicklung der Sicherheitsstandards wie etwa die Verkürzung von Bremswegen oder die Sicherung der Ladung zu nennen. I.6 Unternehmenssteuerung Das unternehmensinterne Steuerungssystem orientiert sich am Geschäftsverlauf der jeweili- gen Business Units. Primär stehen Kundenstruktur und -zufriedenheit sowie Marktanteils- entwicklung, Umsatz und Ergebnis der Business Units im Fokus. Wesentliche Zielgröße ist die Bruttomarge, die bestimmt ist durch Preise, Mengen, Kosten und den Mix der abgesetz- ten Produkte. Zentrale Steuerungsgröße ist das EBIT bzw. das bereinigte EBIT. Grund für die Bereinigung ist, dass im Zuge des Zusammenschlusses, des Börsengangs und der Restrukturierung zahl- reiche Kosten angefallen sind, die nicht originär dem operativen Geschäft zuzurechnen sind und daher zu einem verzerrten Bild der tatsächlichen Ertragslage führen würden. Das EBIT wird um folgende Effekte bereinigt: Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation (Purchase Price Allocation, PPA), Wertminderung Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte sowie Restrukturierungs- und Integrationskosten. Besonderes Augenmerk gilt der Steuerung des Cashflows, um über ausreichend Liquidität für die laufenden Zahlungsverpflichtungen zu verfügen. Weitere wichtige Steuerungsgrößen sind das Net Working Capital sowie der ROCE (Return on Capital Employed) zur Messung der Ertragsstärke. Grundsätzlich strebt SAF-HOLLAND eine nachfrageorientierte Produktion an, verbunden mit einem straffen Forderungs- und Lieferantenmanagement, einer Reduzierung der Vorräte und Durchlaufzeiten sowie einer effizienten Herstellung. Unter den nichtfinanziellen Steuerungsgrößen steht bei SAF-HOLLAND die Liefertreue und damit die Kundenbindung und -zufriedenheit im Mittelpunkt. I.7 Angaben gem. Artikel 11 Abs. 3 des Übernahmegesetzes vom 19. Mai 2006 a) Angaben entsprechend Absatz a des Gesetzes (Struktur des Kapitals) sind auf Seite 19 dieses Geschäftsberichtes enthalten. b) Es bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich der Übertragung von Aktien. c) Entsprechend den Anforderungen des Artikels 11 (1) c des luxemburgischen Gesetzes vom 19. Mai 2006 stellen sich die wesentlichen Anteilseigner der SAF-HOLLAND S.A. wie folgt dar: