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Vorwort des Management Board
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre,
in stürmischen Zeiten ist es wichtig, sein Haus wetterfest zu machen. Binnen eines Jahres
hat sich die Weltkonjunktur in einem Maße eingetrübt, wie es sich niemand vorstellen
konnte. Kein Unternehmen oder Wirtschaftszweig bleibt von der Krise verschont auch
wenn die Auswirkungen durchaus unterschiedlich sind. Während die westlichen Industrie-
staaten sich auf eine Rezession einstellen müssen, rechnen Experten für die Schwellenländer
China, Indien und Brasilien immer noch mit einstelligen Wachstumsraten. In einer solchen
Phase der Weltwirtschaft kommt es uns bei SAF-HOLLAND zugute, dass wir uns rechtzeitig
global aufgestellt haben.
Am allerwichtigsten: Unsere grundsätzliche Markt-Positionierung stimmt. Kurzfristig ist
zwar mit der allgemeinen Konjunkturschwäche auch die Nachfrage unserer Kunden in der
Truck- und Trailerindustrie deutlich zurückgegangen. Langfristig jedoch sehen wir einen
klaren Wachstumstrend. Denn in den Industrieländern wird der Druck hinsichtlich einer
noch effizienteren Produktion zunehmen mit der Folge wachsender Arbeitsteilung. Und
die wiederum wird steigende Transportvolumina in allen Teilen der Welt auf längere Sicht
mit sich bringen. Schließlich steht am Anfang und am Ende fast jeder Logistikkette der
Transport auf der Straße. Wir halten deswegen auf längere Sicht an unserer Strategie fest:
SAF-HOLLAND will die Position als ein weltweit führender Systempartner der Truck- und
Trailerindustrie halten und ausbauen. Unsere Kunden überzeugen wir durch hochwertige
Produkte, die über ihre gesamte Lebensdauer planbar niedrige Kosten mit sich bringen.
Zweiter wichtiger Punkt: Wir haben SAF-HOLLAND im abgelaufenen Geschäftsjahr strate-
gisch weiter nach vorne gebracht. Mit der Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH haben wir
die Nummer zwei für Sattelkupplungen in Europa erworben. Damit sind wir in Amerika
und in Europa als Lieferant von Sattelkupplungen ganz vorne mit dabei dies ist die beste
Basis für den weiteren Ausbau des Geschäfts. Darüber hinaus haben wir vom US-Hersteller
Austin-Westran das Stützwindengeschäft übernommen und verfügen damit für diesen
Bereich nun auch über eine Produktionsstätte in China. Dies stärkt zum einen unsere Posi-
tion auf diesem Wachstumsmarkt. Zum anderen werden wir das niedrige Kostenniveau in
China nutzen, um Stützwinden weltweit anzubieten.
Und schließlich: Wie beim Zusammenschluss zwischen SAF und Holland angekündigt,
wollen wir die Produktivität unseres Unternehmens stetig verbessern. Wir haben dazu
in den vergangenen Monaten Standorte in den USA und in Europa geschlossen sowie
die Produktion an anderen Standorten zusammengefasst.